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Sonntag, 22.06.2008, 00:22
Ich habe länger nicht geschrieben – schade, denn ich habe es vermisst. Es gab Probleme mit dem Laptop, von der einen Festplatte ist alles gelöscht, von einem Virus einfach ausradiert. Von meinen Texten bleibt nur das, was im Blog veröffentlicht wurde. Also reset und wieder von vorne.

So wie ich durch das Drücken von Tasten eine Geschichte schreibe, kreiere ich, nein, kreieren wir alle unser Leben durch Entscheidungen und Hand-lungen.

Welche Tasten drücken wir und tun wir es bewusst? Wie vielen ist klar, dass wir es selber sind, die unsere Geschichte schreiben? Das kann nur jeder für sich, und auch wenn wir zulassen, dass jemand anderer das an unserer Stelle tut, ist das Nicht-tun auch eine Entscheidung. Das ist wichtig, und wird oft nicht bedacht!

Es gibt verschiedene Techniken, wo man sich zum Beispiel eine Situation auf einer imaginären Leinwand vorstellt. Dann kann man das Bild kleiner werden lassen, bis es sich auflöst. Man kann sich daneben eine zweite Leinwand mit der Wunschsituation vorstellen und dieses Bild groß und farbig gestalten sowie mit vielen positiven Emotionen aufladen. Man kann vor- und zurückspulen und Einzelheiten ändern.

Genauso kann ich mir vorstellen, mein Leben mit dem Computer zu programmieren. Wie wäre es, einfach auf „leicht“, „mühelos“ und „freudig“ umzustellen?

Ich lebe bewusst, fühle intensiv, spüre Freude, Trauer, Schönheit, Verzweiflung bis in die kleinste Zelle. Ich denke positiv und gestalte mein Leben, sofern ich nicht in Zeiten tiefster Verzweiflung vergessen habe, dass es diese Option gibt, dass es die einzige Option ist!

Ich bin eben dabei, mich intensiv zu bewerben und mir wurde klar, dass ich mein Leben lang, zum Beispiel in Hinsicht auf Berufswahl und –ausübung nie die Taste „leicht“ gedrückt habe. Nicht, dass ich es bereuen würde, aber es war einfach so.

Zuerst habe ich die Hak besucht und mit Matura abgeschlossen. Aus ganz pragmatischen Gründen. Mit gutem Ergebnis, denn wenn ich etwas mache, dann will ich es auch gut machen. Ich begann mich für den Bereich der Gesundheit zu interessieren und machte Ausbildungen in Aromatherapie, wurde Heilmasseurin, lernte Shiatsu und wurde diplomierte integrative Kinesiologin. Dazwischen belegte ich Kurse im Edv- und Marketingbereich und absolvierte vor einem Jahr die Ausbildung als Pilates-Trainerin. Ich war selbständig tätig, hielt Vorträge und Workshops.

Warum? Weil ich tat, was ich aus dem Bauch heraus tun „musste“, weil ich mich Bereichen öffnete, zu denen es mich hinzog, aus Interesse und um zu sehen, was ich alles tun und lernen konnte.

Seit meinem achten Lebensjahr habe ich eine Liebe zur Fotografie und eine Liebe zum Schreiben. Warum ich beides beruflich nicht genutzt habe, weiß ich nicht. Doch jetzt drücke ich die Taste „mühelos“ und tue das, was ich immer schon geliebt habe und was mir leicht fällt. Wenn ich schreibe, funktioniert das so, dass ich ganze Absätze vorher im Kopf fertig habe, dann setze ich mich hin und schreibe alles auf.

„Reset“ drücken und neu gestalten ist oft ein verlockender, aber auch ein beängstigender Gedanke, wenn es um die Existenz geht, und vor allem, nicht nur um die eigene. Doch aus Feigheit in der Warteschleife hängen zu bleiben und das Gefühl zu haben, Bestandteil des Filmes „und täglich grüßt das Murmeltier“ zu sein, macht nicht glücklich.

Ich habe schon öfter neu angefangen, manchmal in kleineren, oder auch in größeren Bereichen. Der nächste Schritt geht im Äußeren nicht so schnell, da sehr viel dranhängt. Doch er ist längst überfällig, betrifft eine Ehe, die keine mehr ist.

Zuerst warten jedoch noch ganz andere, wirklich an die Substanz gehende Dinge. Ich weiß, dass der Fall von Jannes‘ Tod jetzt endlich intensiv aufgerollt und bearbeitet wird. Ich war ja beim Staatsanwalt, zusammen mit meinem Papa, wir haben alles besprochen und auf viele Ungereimtheiten hingewiesen, ich bin auch telefonisch immer am Letztstand. Dennoch war ich überrascht, dass der Fall jetzt plötzlich während der Ermittlungen in den Medien auftaucht. Doch das hat schon seinen Sinn…

Also die Tasten „Zuversicht“, „unendliche Kraftzufuhr“, „Durchhalte-vermögen“ sowie „Fähigkeit zu angemessenem Handeln“ drücken und den Schwierigkeitsgrad wenigstens auf mittelschwer herunterfahren. Denn es gibt nicht für alle Dinge die Möglichkeit des „reset“ und unsere Geschichte geht immer weiter….


Donnerstag, 05.06.2008, 03:21

für Eure liebevollen Kommentare!!! Ich freue mich sehr, den Weg zu Euch gefunden zu haben, Ihr seid eine große Bereicherung für mich! Interesse zu spüren, Antworten zu erhalten, Worte, die von Herzen kommen, zu lesen.... das fühlt sich an, wie Sonnenstrahlen auf der Haut :)))


Dienstag, 03.06.2008, 04:05
Es ist jetzt genau zwei Uhr morgens, ich sitze auf der Terrasse und blicke in den Nachthimmel. Die Nacht ist klar, ich schaue hinauf zu den Sternen und lausche dem Quaken der Frösche.

Das Haus ist ruhig, beschaulich, alles wirkt friedlich. Nur ich bin wach, und in mir ist es alles andere als friedlich. Meine Gedanken wandern einige Monate zurück…

Am Abend des Tages, als Jannes gefunden wurde, habe ich meinen Schmuck abgenommen. Mir war danach. Nur den Ehering habe ich auf dem rechten Ringfinger belassen. Warum?

Am nächsten Morgen, als ich Jannes‘ persönliche Dinge erhielt, nahm ich seinen Ring aus dem Kuvert und steckte ihn mir an. Seitdem habe ich ihn nie mehr abgenommen. Anfangs trug ich auch immer sein Armband. Das heißt, ich trug es tagsüber, und Vivi nachts. Ich habe es ihr ganz überlassen weil es ihr gut tut, wie eine geheime Quelle der Kraft. Von Hawaii habe ich aus Kona eine wunderschöne Perlenkette mitgebracht, die immer um meinen Hals liegt. Die Perlen fühlen sich angenehm kühl und glatt an, schmiegen sich an die Haut, und wenn es mir nicht gut geht, umschließe ich sie fest mit einer Hand. Würde jemand darauf achten, könnte er schon alleine daran erkennen, wie es mir gerade geht, auch wenn ich in dem Moment vielleicht dasitze wie eine Sphinx.

Vor einigen Tagen, bei irgendeiner unwichtigen Tätigkeit, fiel mein Blick auf den Ehering an meiner rechten Hand. Gelbgold, händisch zu einem breiten, geschmackvollen Ring verarbeitet. Rund, innen glatt, und, wie ich mich erinnere, mit einer Gravur versehen. Außen ein Muster, so wie kleine Wellen auf einer glatten Wasseroberfläche. Der Ring hat mir immer gut gefallen. Aber auch wenn er schön ist, so hat er doch keine Berechtigung mehr, auf diesem Platz getragen zu werden. Das wurde mir in diesem Moment, als mein Blick darauf fiel, klar. Also zog ich ihn ab und legte ihn in eine Schublade. Ein seltsames Gefühl, irgendwie fühlt sich die Hand nackt an, aber es fühlt sich richtig an. Ich wundere mich, warum ich ihn nicht viel früher abgenommen habe. Schön als Ring, doch wertlos als Symbol.

Zwei Tage später, ich war gerade auf dem Weg ins Badezimmer, stand T. vor mir und ich wollte vorbeigehen. Er fragte mich nach einem Kuss und ich sagte nein. In versucht scherzhaftem Ton meinte er, auch wenn ich keinen Ring mehr trage, könne ich ihm ja im Vorbeigehen einen Kuss geben. Ich fragte ihn, ob er einen einzigen Grund wisse, der dafür spräche. Es fiel ihm keiner ein und ich sagte: „na also, genau deshalb“. Dann wurde nicht mehr darüber gesprochen.

Ich hätte Lust, zu ihm zu sagen: “So mein Freund, ich habe innerlich gekündigt, dass Du es nur weißt!“ Aber das geht so nicht. T. ist nicht mein Freund, wird es nie sein. Was ist er dann? Mein Mann, aber das fühlt sich auch nicht richtig an, und mit dem Attribut „mein“ davor schon gar nicht. Mein Noch-Ehemann – ja, vielleicht. Mein Mitbewohner, schon eher, mein Nebenbewohner, das wäre es, würde dieses Wort existieren.

Ich lese viel und beschäftige mich seit vielen Jahren mit Metaphysik, dieses Wort trifft es am ehesten. Eine der Quintessenzen ist, quer durch alle Zeiten und Kulturen, dass wir selber unsere Welt erschaffen, dass wir Gestalter unseres Lebens sind, dass es keine Zufälle gibt, um nur Weniges zu nennen. Wenn es so ist, dann muss ich beim Gestalten dieses Teils meines Lebens gerade einen Systemausfall gehabt haben, anders kann ich mir das nicht erklären. Auch beim Resonanzgesetz werde ich nicht fündig. Ich bin unter anderem kommunikativ, direkt, einfühlsam, denke positiv, wähle meine Worte achtsam, und finde mich wieder an der Seite eines Mannes mit der Wärme eines Fisches, gleichgültig, gefühlskalt, emotionslos.

Paradox, dass wir damals zusammengekommen sind, weil ich das Gefühl hatte, mit ihm gut reden zu können. Sein Ich zeigte er erst später. Man kann mit T. reden, nur nicht über alles, was ihn betrifft, denn das geht niemandem etwas an, auch nicht über meine Gefühle, bitte sehr, denn er könnte ja daran schuld sein, und auch nicht über die Beziehung, denn er könnte ja daran schuld…. Was bleibt, sind unverbindliche, neutrale Themen. Nur nicht an der Oberfläche kratzen, immer nach dem Motto „wenn ich so tue, als gäbe es keine Probleme, gibt es sie auch nicht“. Das widerspricht meiner Natur, läuft allem entgegen, was ich bin.

Vielleicht werde ich ja bei der Natur fündig und bei jenen Hormonen, die einem zeitweilig die Sinne verwirren und den Intellekt ausschalten, nur um die Art als solche zu erhalten. Das mag sein, denn anders kann ich mir nicht erklären, in diesem Zustand gelandet zu sein.

Ich weiß, wie man Ich-Botschaften transportiert, wie man achtsam kommuniziert, doch bei T. nützt alles nichts. Er bleibt wortlos, zuckt gelegentlich die Achseln, wirft mir eine seiner wenigen Standardphrasen ins Gesicht, teilnahmslos, so als würde ihn das alles nichts angehen. Wenn er gut drauf ist, hört er sich meinen Monolog an, höflich, aber teilnahmslos, dreht sich wortlos um und geht, aber meistens geht er gleich, mit einer verletzenden Bemerkung auf den Lippen.

Ob das Gesetz des Karmas dafür herhalten kann?

Gestern erzählte ich ihm in aller Ruhe, dass ich mich manchmal frage, wie er wohl reagieren würde, wenn ich die Scheidung einreiche und er den Bescheid durch die Post bekäme. Würde er einfach unterschreiben? Er antwortete, das wisse er nicht.

Vor einer Woche waren wir in Wien, am Friedhof, bei Jannes‘ Grab. Ich kniete am Boden und weinte bitterlich. Er ließ mich einfach sitzen und ging. Nicht eine Umarmung, kein tröstendes Wort, nichts. Als ich ihn heute fragte, warum das so sei, zuckte er nur mit den Schultern…

Sollte die Ursache im Karma zu suchen sein, dann habe ich gebüßt, wofür auch immer. Wenn meine Sinne je getrübt waren, sind sie jetzt klar. Sollte ich je einen Systemausfall gehabt haben, so arbeitet mein System jetzt messerscharf und ich bin wach. Und im Falle der Wirksamkeit des Resonanzgesetzes gilt, dass hier sicher keine Resonanz mehr besteht.

Es ist jetzt 3.30. T. schläft tief und fest, wie immer. Doch die Zeit, wo er nicht schlafen kann, kommt!